Massage zur Behandlung von ADHS

(Zitat vom Wellness Heimstudium)

 

Warum Psychostimulanzien zur Behandlung von ADHS kritisch zu hinterfragen sind

 

Psychostimulanzien wie beispielsweise Ritalin sind anscheinend bei Weitem nicht so ungefährlich, wie es von vielen Eltern angenommen wird. Immer mehr Ärzte warnen vor der Einnahme, denn sie befürchten, dass Kinder eine Abhängigkeit entwickeln und dass sich die Psyche der Kinder langfristig verändert. Dass diese Befürchtungen nicht aus der Luft gegriffen sind, beweisen mittlerweile zahlreiche Studien. Ein weiterer Nachteil ist, dass Psychostimulanzien zwar die ADHS-Symptome lindern, aber oft Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Herzrasen, Kopfschmerzen und Nervosität hervorrufen. Zudem ist die Gefahr der Überdosierung niemals ausgeschlossen. 

 

ADHS mit Massagen behandeln

 

Die University of Miami belegt mit einer Studie, dass regelmäßige Massagen eine wirksame Behandlung der ADHS-Symptome möglich macht. Kindern wurde täglich eine Massage verabreicht, worauf diese sich in der Schule besser konzentrieren konnten und wesentlich ausgeglichener und glücklicher waren als diejenigen Kinder, die lediglich an einer Entspannungstherapie ohne Massageanwendungen teilnahmen. Durch Massagen erfahren gerade Kinder die dringend benötigte physische Nähe, wodurch sich das Nervensystem beruhigt. Das Stresshormon Cortisol senkt sich ab, wodurch die übersteigerte Kampf- oder Fluchtreaktion abgemildert wird. Der Gegenleistung kann wesentlich verbessert werden. So tritt beispielsweise eine erhöhte Wachsamkeit ein, die zur Konzentrationssteigerung beiträgt. Nachgewiesen ist auch, dass Massagen Depressionen entgegenwirken.

Eltern können eine Massage lernen, um ihr Kind alternativ zu behandeln

Es ist nicht zwingend erforderlich, die Dienstleistung des Masseurs in Anspruch zu nehmen, Eltern auch selbst eine Massage lernen,

um ihr Kind zu behandeln, die auch Vorteile mit sich bringen :

  • Nachweislich entsteht durch die persönliche Massage eine stärkere emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind.

  • Ein Kind vertraut seinen Eltern und kann sich deshalb wesentlich besser entspannen, wodurch die Massage noch größere Wirkung zeigt. Weshalb eine professionelle Massageausbildung wichtig ist

Eltern, die eine Massage lernen möchten, sollten eine professionelle Massageausbildung absolvieren. Denn sie müssen die Massagetechniken korrekt anwenden, um ihr Kind erfolgreich therapieren zu können. Massageanleitungen aus dem Internet ersetzen keine Ausbildung. Es kann viel falsch gemacht werden. Beispielsweise ist bei einer Massage der Druck auf die Wirbelsäule zu vermeiden. Auch der Bereich der Nieren sollte nur sehr vorsichtig massiert werden. Es darf nicht vergessen werden, dass mit einer falsch angewendeten Massage die Gesundheit des Kindes gefährdet werden kann. So darf beispielsweise auch nicht massiert werden, wenn ein Kind unter bestimmten Krankheiten leidet.

Durch eine professionelle Massageausbildung, führen die richtig angewendete Massagetechniken zu einem schnelleren Behandlungserfolg. Je schneller die Alternativbehandlung anschlägt, desto früher kann die Medikamentendosis verringert bzw. ganz abgesetzt werden.

Sie können sich gerne an mich wenden, bei Interesse an einer Massageausbildung, oder an einer Behandlung mit Massagen Ihres Kindes.